DTU Cup Jena - Athletenbericht

Am vergangenen Sonntag, 16. Juni, versammelte sich der nationale Nachwuchselite zum ersten DTU Jugendcup in Jena. Im Rahmen des Paradiestriathlon Jena wurde ein neues Format durchgeführt: Die Junioren und Jugend A hatte zwei Supersprintdistanzen in Folge mit jeweils 300 Metern Schwimmen, 6 Kilometer Radfahren und 1,1 Kilometer Laufen zu absolvieren.

 

DTU wertet die Premiere des zukunftsweisenden Formats als gelungen! 

 

Auch eine bayerische Delegation von 26 Athletinnen und Athleten war nach Jena gereist. Unter ihnen auch zwei Memminger Athleten, Ron Epple und Bayernkaderathlet Alexander Häberle. Alex nimmt uns im folgenden Athletenbericht mit und zeigt uns den Wettkampftag aus seiner Sicht: 

"Der Wettkampftag begann schon sehr früh für mich. Da der Startschuss für meine Startgruppe, der Jugend A bereits um 8 Uhr los ging, klingelte bereits um kurz nach fünf morgens der Wecker. Es galt nochmal Energie für den bevorstehenden Wettkampf zu tanken.

Als wir dann vom Hotel aufbrachen, lag schon eine angespannte Stimmung in der Luft, alle waren zum einen etwas nervös und aufgeregt, zugleich aber auch erfreut, dass es bald losgeht.

Ich richtete also meine Wechselzone ein und ging nochmal alle Schritte meines Wechsels durch. Zusammen in der Gruppe liefen wir uns dann etwas und machten noch einige Aktivierungs-Übungen - die normale Aufwärmroutine, so wie vor jedem Wettkampf eben.

Leider blieb mir mit der Vorbereitung nicht mehr so viel Zeit mich vollständig einzuschwimmen, so ging es direkt zum Line-up und an die Startlinie. Dann hieß es "on your marks" ... und schon ertönte das Startsignal! Gleich von Anfang an gab ich alles. Es galt eine gute Ausgangsposition für das Radfahren zu erkämpfen. Leider gelang mir das im über 50 Mann großen Feld nicht so gut - bei der ersten Boje musste ich einige Schläge einstecken - und kam ich doch eher weiter hinten aus dem Wasser. Daher galt es einen schnellen Wechsle hinzulegen und ich musste beim Radfahren von Anfang an alles geben. So konnte ich, wie auch beim anschließenden Laufen, noch einige Plätze gut machen. 

 

Bis zum Beginn des 2. Schwimmens hatte ich eine gute Position bei meinem beiden Teamkollegen Adam Webb und Valentin Krems erreicht, da hieß es jetzt die schnellen Beine der beiden nicht zu verlieren! 

Dies gelang mir auch und so kam ich mit einer 15 Mann starken Gruppe aus dem Wasser. Gemeinsam ging es auf's Rad. Nach der Aufholjagd beim ersten Radpart, konnte ich mich jetzt in der Gruppe wenigstens etwas zurücknehmen und nur mitrollen, um mich etwas zu erholen.

 

Vor dem Ende des Radfahren schob ich mich dann doch wieder in der Gruppe nach vorne, für eine gute Ausgangsposition zum wechseln. Nach einem eher mittelmäßigen Wechsel, gab ich auf der letzten Laufrunde nochmal alles. Auch beim Zielsprint, wo ich noch knapp vor einem Konkurrenten aus Baden Württemberg über die Ziellinie kam. Es zählt ja schließlich jeder Platz! 

 

Im Ziel war ich dann völlig erschöpft. Die Bilanz: der 22. Platz bei der männlichen Jugend A, vierter des Jahrgangs 2003 und dritter der bayerischen Athleten. Alles in Allem würde ich rückblickend 5 von 6 Disziplinen als „erfolgreich“ bezeichnen. Das erste Schwimmen hätte aber besser klappen können... 

 

Deswegen heißt es jetzt nochmal „back to work“ um im Schwimmen den Anschluss bei den Deutschen Meisterschaften in 1,5 Wochen in Grimma nicht zu verlieren und eine bessere  Ausgangslage für meine 2 stärkeren Disziplinen zu erreichen."

 

 

Ron Epple erreichte einen guten 33. Platz im 43. starken Junioren Feld.

 

 

 

© Text: Alex Häberle, C. Gawens; Foto: DTU/ Romann Henn; [18.6.2019]

 

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