Martin Schädle bei der XTERRA Weltmeisterschaft

Für Martin Schädle war die „XTerra“-Weltmeis-terschaft auf Hawaii nicht nur mit dem respektablen dritten Platz in seiner Altersklasse ein toller Saison-abschluss, auch die Stimmung am Start war einmalig: „Ein internationales Stimmengewirr, gepaart mit starker Brandung, über dem Strand der Helikopter, ein hawaiianischer Geistlicher segnet die Athleten und verbreitet gestenreich das Aloha-Spirit“, schildert Schädle die einmalige Atmosphäre, bei der nur top platzierte Crosstriathleten der international besetzten XTerra Serie 2014 startberechtigt waren.

Die 1,5 Kilometer-Schwimmstrecke war zweigeteilt. Durch die wilde Brandung aufs Meer, zurück durch die Brandung mit Landgang und das Ganze nochmal. Die Durchquerung der Brandung hatte ich gut geübt und ich bin zügig durch die sich aufbäumenden Wellen gekommen, während andere Konkurrenten wieder zurück-gespült wurden. Der entscheidendere Teil des Rennens sollte aber noch folgen! Auf dem Rad fühlte ich mich im Rennen leider etwas unsicher. Zum einen funktionierte die Hinterradbremse nur zu 75 Prozent, was mich vor allem in den Kurven zu etwas mehr Zurückhaltung zwang. Zum anderen waren 2 Wochen Bike-Zwangspause für mich zu viel, denn mein Mountainbike hing bis zwei Tage vor dem Start beim Zoll fest. Zu allem Überfluss verlor ich bald nach einer Verpflegungsstation meine Radflasche in einem rasanten Downhill, was bei knapp 30° und hohem Schweißverlust die Leistungsfähigkeit schnell negativ beeinflussen kann.

Trotz der widrigen Umstände machte der Memminger auf dem teils sehr schmalen Trail viele Plätze gut und hatte schließlich doch noch die Kraft für eine sehr schnelle Laufzeit. Drei Meilen Anstieg, hoch über der Küste und weitere 3 Meilen rasant bergab, und dann noch am Strand durch lockeren Sand legte Schädle ein Finish hin, mit dem er sich auf den letzten Metern noch einen Platz auf dem Siegertreppchen erkämpfte. (ms)

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Kommentare: 1
  • #1

    Martin Schädle (Donnerstag, 04 Dezember 2014 23:39)

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