Matthias Häberle beim Ironman Frankfurt

 

Der Ironman Frankfurt ist geschafft.  Neben dem Amerikaner Shad Ireland, der  2004 in Lake Placid an den Start ging,  ist Matthias Häberle weltweit der zweite Dialysepatient der an einem Ironman teilnahm.

 

Nachdem Matthias die ganzen Monate über trainiert  und sich mit seinen Ärzten abgesprochen hatte, waren nicht nur seine Familienangehörige und Freunde  sehr gespannt, sondern auch die Sportkameraden aus seiner Tria-thlonabteilung des TV Memmingen. Der  06.07.2014 rückte immer näher und somit stieg auch die Spannung für alle.

 

6:45 Uhr,  Langener Waldsee vor den Toren Frankfurts.  Wasseremperatur 22 Grad. Das Schwimmen der Profis beginnt. Minuten später durften sich auch mehr als 2.000 Amateure auf ihre 226 Kilometer lange Reise freuen, darunter auch Matthias.

Er lies sich nicht aus der Ruhe bringen, als er feststellte dass er eine Wendeboje beim Schwimmen übersah. Das Schwimmen lief für mich trotz einer kleinen Zusatzschleife eigentlich ganz entspannt, so Matthias.  Fast dramatisch ging es auf der 500 m langen Steigungsstrecke durch den alten Ortskern Frankfurts (liebevoll auch „The Hell“ genannt) zu. Versanken die schmalen Reifen seines Rades in den Fugen des Kopfsteinpflasters. Der Albtraum eines jeden Rennradlers. Einen Sturz konnte er noch verhindern. Seine Trinkflaschen machten sich allerdings selbständig und verteilten sich in alle Himmelsrichtungen.

Dank der hilfsbereiten Zuschauer waren diese aber gleich wieder einge-sammelt und der Ritt durch die „Hölle“ konnte fortgesetzt werden.

 

Beim abschließenden Marathonlauf konnte Matthias seinen angepeilten Marschplan von 4:15 Stunden nicht ganz einhalten. Die Beine wurden schwerer und schwerer und aus Angst vor einem totalen Verkrampfen waren einige Gehpausen "unumgänglich".  Überglücklich im Ziel waren dann alle Strapazen vergessen und er war bzw. ist mit seiner Zeit von 11:38 Std. voll zufrieden.

 

Shad Ireland benötigte im Jahr 2004 in Lake Placid 16:25 Std. (sth)

 

 

Vielen Dank an meine beiden Sportkollegen Gerhard Brader und Roland Blank für die aufmunternden Worte während des Wettkampfs. Gratulation an euch beide zu euren top-Zeiten. Auch vielen Dank an unsere mitgereisten Fans  Wolfgang, Bine, Momo, Bea, Max und Dani für eure Anfeuerungsrufe.

 

Matthias Häberle

06.07.2014

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